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Provieh bittet um Ihre Unterstützung!
Aktionsbündnis "Artgerechte Tierhaltung Sachsen-Anhalt"
PROVIEH beteiligt sich am Aktionsbündnis "Artgerechte Tierhaltung Sachsen-Anhalt", woran der BUND Sachsen-Anhalt die Federführung innehat. Mit dem Aktionsbündnis sollen weitere Schweinemastanlagen in Sachsen-Anhalt verhindert und ein bundesweites Netzwerk für artgerechte Tierhaltung aufgebaut werden.
Frust sitzt tief bei Bürgern
Schlachthoferweiterung: Stadtrat Weißenfels beschließt Weiterführung des Planverfahrens
Halle/MZ. Mit der Schlachthoferweiterung beschäftigte sich der Weißenfelser Stadtrat. Das Fleischwerk Tönnies will die tägliche Schlachtkapazität von rund 10.000 Schweinen auf ein reichliches Doppel an Tieren erhöhen. Der Frust sitzt tief bei Anwohnern, die eine noch höhere Lärm- und Geruchsbelästigung befürchten.
Weißenfels/MZ. Obwohl die Vorschläge der Bürgerinitiative (BI) für gesunde Stadtstrukturen und gegen Schlachthoferweiterung zur Änderung der Bauleitplanung "Am Schlachthof" auf der Tagesordnung der vergangenen Sitzung des Weißenfelser Stadtrates standen, wurde bereits zu Beginn der Tagung die Bürgerfragestunde ausgiebig zu diesem Thema genutzt. Clemens Wanzke, Bewohner des Röntgenweges in Weißenfels-Nord, warb dafür, aufeinander zuzugehen, gemeinsam mit der Stadt nach Lösungen zu suchen und die Sache nicht vor Gericht auszutragen.
Mehrere Anwohner des Schlachthofgebietes, die am Donnerstagabend sehr zahlreich erschienen waren und dicht gedrängt auf der Empore im Ratssaal am Kloster saßen, machten in Anwesenheit von Vertretern der Geschäftsführung des Tönnies-Fleischwerkes ihrem Herzen über eine große Lärm- und Geruchsbelästigung Luft. BI-Vertreterin Nicole Reppin sprach dann auch in ihren Ausführungen davon, dass die Betreiberpflichten in punkto Lärm, Schallschutz und Geruch nicht eingehalten werden würden.
Sie verwies auf Zählungen, die die BI an der Zufahrtsstraße zum Röntgenweg im Oktober durchgeführt hat. Im Zeitraum von 7 bis 20 Uhr seien an einem Tag 61 beladene Viehtransporter gezählt worden. Anhand des Beispiels Merseburger Straße mit 180 Lkw in sieben Stunden machte die Sprecherin die für die Anwohner unerträglichen Belastungen weiter deutlich. "Diese Bauleitplanung löst keine Konflikte, sondern schafft welche", warf sie der Stadt vor. Im Namen der BI schlug Reppin unter anderem vor, eine Schallschluckwand zur Burgwerbener Flur zu errichten, Grünflächen zwischen Röntgenweg und Schlachthofstraße zu schaffen, die neue Planstraße komplett einzuhausen und den Schutzwall zu bepflanzen. Damit knüpfte sie an einen Vorschlag der SPD-Fraktion an, in dem die Rede von einem Stadtwald war.
"Die Planungen der Stadt werden zu keiner Verschlechterung der Wohnqualität für die Anwohner des Schlachthofs führen", erklärte Thomas Jähnel, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Jähnel erinnerte an die bisherige Zustimmung des Landesplanungsamtes zum Vorgehen der Stadt. Damit widersprach der Amtsleiter vehement den Vorwürfen der Bürgerinitiative, dass die Kommune rechtliche Fehler begehen würde.
Die Mitglieder des Stadtrates hatten über zwei Anträge abzustimmen. Sie beschlossen mit 24 Ja-, sieben Gegenstimmen und acht Enthaltungen, das mit Beschluss des Stadtrates vom 14. Juli vergangenen Jahres eingeleitete Planverfahren fortzusetzen und die Änderungsvorschläge der BI nicht zu berücksichtigen. Bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung hatte Ekkart Günther (CDU-Fraktion) diesen Antrag gestellt, der dort Zustimmung gefunden hatte.
Durchgefallen war im Stadtrat zuvor der Antrag von Robby Risch (Fraktion "Bürger für Weißenfels") mit sechs Ja-Stimmen, 24 Gegenstimmen und neun Enthaltungen. Risch hatte den Antrag gestellt, Vorschläge der BI in eine veränderte Planung einzuarbeiten.
Bärbel Schmuck, 10.11.06
HEINZ RUDOLF KUNZE - liest & singt
mit Gitarrenbegleitung von Wolfgang Stute
und unterstützt den Initiativkreis gegen die Schweinefabrik Gerbisbach!
Am 27.10.2006 wird Heinz Rudolf Kunze gemeinsam mit Wolfgang Stute um 20.00 Uhr in Jessen/Elster im Schützenhaus auftreten. Heinz Rudolf Kunze liest und singt mit Gitarrenbegleitung von Wolfgang Stute. Desweiteren wird der Künstler nach seinem Auftritt seinen Fans Rede und Antwort stehen und Autogrammwünsche erfüllen.
Presseerklärung vom 13.09.2006:
Bürgerinitiative legt Dienstaufsichtsbeschwerde über das Landesverwaltungsamt Halle beim Ministerpräsident Böhmer ein
Presseerklärung (Download-pdf, 28 KB).
Einladung zur Sitzung des Aktionsbündnis "Artgerechte Tierhaltung in Sachsen - Anhalt"
Montag, 18.09.06, 10.00 Uhr im Reformhaus Halle
Einladung (Download-pdf, 666 KB).
Resolution "Weißenfelser Erklärung" (Download-pdf, 258 KB).
Unterschriftenliste Initiative gegen Schweinerei
(Download-pdf, 573 KB).
Die Bürgerbewegung "Contra Schweinefabrik im Ziegelrodaer Forst" ruft ihre Anhängerinnen und Anhänger zur Teilnahme an der zentralen Protestveranstaltung in Weißenfels auf mehr...
Aktuelle Informationen erhalten Sie ebenfalls unter: http://www.schweinefabrik-allstedt.de oder in diesem Flyer vom Aktionsbündnis Artgerechte Tierhaltung (Download-pdf).
Dem Aktionsbündnis "Artgerechte Tierhaltung Sachsen-Anhalt" gehören an:
Bürgerinitiativen:
http://www.schweinefabrik-allstedt.de BI "Contra Schweinefabrik im Ziegelrodaer Forst"
http://www.kontraindustrieschwein.de BI Haßleben
http://www.die-kellers.de/schweine/index.htm BI Mahlwinkel
BI Ohrsleben
BI Weissenfels
http://www.schweinefabrik-gerbisbach.de Initiativkreis gegen die Schweinefabrik Gerbisbach
Das Aktionsbündnis "Artgerechte Tierhaltung Sachsen-Anhalt" wird unterstützt von:
Verbände:
http://www.bund-sachsen-anhalt.de BUND Sachsen-Anhalt e.V.
http://www.tierschutzbund.de Deutscher Tierschutzbund
http://www.lbv-sachsenanhalt.de Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e.V.
http://www.naturland.de Naturland e.V.
http://www.neuland-fleisch.de Neuland e.V.
http://www.provieh.de PROVIEH - VgtM e.V.
Parteien:
http://www.gruene.de Bündnis 90/Die Grünen
http://www.tierschutzpartei-sachsen.de MUT LV Sachsen-Anhalt
So erreichen Sie das Aktionsbündnis:
über den BUND Sachsen-Anhalt e.V.
Oliver Wendenkampf (Sprecher des Aktionsbündnis)
Olvenstedter Str. 10
39108 Magdeburg
Tel. 0391. 54 33 36 1
Fax 0391. 54 15 27 0
oliver.wendenkampf@bund.net
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