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Schweinegroßanlage Haßleben
Neues Futter für den Streit um die geplante Schweinemastanlage in Brandenburg
Der Streit um die im Norden Brandenburgs geplante Schweinemastanlage in Haßleben zwischen Tierschützern und Anwohnern auf der einen und dem Land Brandenburg sowie den Betreibern auf der anderen Seite, geht weiter. Das berichtet ISN unter Berufung auf die afz.
Demnach sind jetzt vom Deutschen Tierschutzbund, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Tierschutzorganisation PROVIEH und der Haßlebener Bürgerinitiative "Kontra Industrieschwein" beim Landesumweltamt Brandenburg in Potsdam zwei Gutachten eingereicht worden, wonach die so genannte industrielle Tierhaltung gegen das Tierschutzgesetz verstoße.
In Haßleben ist der Bau einer Schweinemastanlage mit 85.000 Tierplätzen geplant. Die Verbände fordern, dass der Bau dieser und ähnlicher Anlagen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern verboten wird, da ein Fachgutachten vom Lehrstuhl für Landwirtschaft der FH Eberswalde zu dem Schluss komme, dass es aus Sicht der Tiergerechtheit kein tragbares Argument für die Haltung von Schweinen auf Voll- oder Teilspaltenböden ohne Einstreu in fensterlosen Ställen mit geringem Platzangebot gebe.
Anstatt den Bau solcher nicht artgerechter Ställe zu zulassen, gelte es, die bäuerliche Schweinehaltung stärker zu fördern. Dies schone nicht nur Umwelt und Tiere, sondern schaffe bis zu dreimal mehr Arbeitsplätze als die Massentierhaltung.
Quelle: vetion.de vom 16.10.2006
Eine Zusammenfassung der Gutachten finden Sie hier (Download-pdf, 60 KB).
PROVIEH ist weiter aktiv gegen die geplante Schweinegroßanlage Haßleben Zum Artikel von Ines Staiger und Kathrin Oberbeck aus unserem PROVIEH-Magazin 04/2005. hier...
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