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Verbot der Käfighaltung für Legehennen muss bleiben!
28.03.2006
BÜNDNIS 90/Die Grünen engagieren sich wie auch PROVIEH für Hennen in Not:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der sich gegen die Bemühungen einiger Bundesländer wendet, die Käfighaltung durch die Hintertür wieder einzuführen. Die Länder Niedersachsen (CDU/FDP-regiert), Nordrhein-Westfalen (CDU/FDP-regiert) und Mecklenburg-Vorpommern (SPD/PDS-regiert) haben im Bundesrat einen Vorstoß unternommen, nach dem Kleinvolieren-Käfige mit einer Höhe von etwa 50 Zentimetern und einer Fläche von nur 750 Quadratzentimetern pro Huhn zugelassen werden sollen. Unser Antrag (Drucksache 16/839) fordert, das Verbot der Käfigbatteriehaltung in der bestehenden Form und zum geplanten Termin (1. Januar 2007) aufrecht zu erhalten. Alles andere widerspricht dem Gedanken der artgerechten Tierhaltung. Für den Übergang von der Käfigbatteriehaltung zu artgerechten Haltungsformen sollen die bestehenden Fördermöglichkeiten fortgeführt werden.
Auf einer Pressekonferenz stellten die Abgeordneten Bärbel Höhn und Undine Kurth den Antrag sowie eine Informationskampagne der Fraktion vor. Unter www.gruene-bundestag.de finden Sie das umfangreiche "Themenspecial Käfig weg" sowie eine e.Card an Bundesverbraucherschutzminister Seehofer und die Ministerpräsidenten der Bundesländer. Darüber hinaus haben DIE GRÜNEN auch eine Unterschriftenkampagne für die Beibehaltung des Käfigverbotes gestartet (www.gruene-bundestag.de).
Für den 7. April 2006, dem Tag der vorgesehenen Abstimmung über den Antrag der Bundesländer, planen die Tierschutzverbände eine Demonstration vor dem Bundesrat, an der sich auch Abgeordnete der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beteiligen werden.
Für weitere Informationen Email an: baerbel.hoehn@bundestag.de
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