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Schreiben von PROVIEH an:











Herrn
Alain Caparros
Vorstandsvorsitzender der REWE Group
Domstraße 20
50668 Köln





Auslistung Kaninchenfleisch

Heikendorf/Kiel, 24.04.2007

Sehr geehrter Herr Caparros,

mit großer Freude haben wir gelesen, dass REWE aus allen Märkten alle Kaninchenfleischprodukte auslistet, da der Konzern die tierquälerischen Haltungsbedingungen der Nager ablehnt. Wir gratulieren Ihnen zu dieser Entscheidung. Sie zeigt, dass es noch Unternehmen gibt, die mit Gewissen handeln und nicht ausschließlich die Gewinnmaximierung in den Mittelpunkt ihres Tuns stellen. Wir sind sicher, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher, Ihre Kundinnen und Kunden, Ihr Vorgehen voll und ganz unterstützen.

Besonders erfreut haben wir zudem gelesen, dass Sie Ihre Lieferanten zu einer umfassenden und lückenlosen Dokumentation verpflichten und von der Politik klare und verbindliche Regelungen zur gewerblichen Kaninchenhaltung fordern. Diese fordert auch PROVIEH – VgtM e.V. seit Jahren.

Die Auslistung von Kaninchenfleisch ist sicher nur der erste Schritt auf dem Weg, die Haltungsbedingungen auch anderer landwirtschaftlicher Nutztiere strengstens zu überprüfen. Denn auch diese – z.B. Legehennen, Fleischrinder, Mastschweine, Puten, Masthühner, etc. – leiden unter ähnlichen Bedingungen. Eine Auslistung aller tierquälerisch erzeugter Produkte wäre die logische Konsequenz und auch machbar. Dass ein Handelsunternehmen z.B. auf den Verkauf von Käfigeiern verzichten kann, hat ALDI Nord bereits vor Jahren bewiesen.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, weitere tierquälerisch erzeugte Produkten auszulisten, legen wir diesem Schreiben Informationsbroschüren zu Masthühnern und Legehennen bei.

In der Hoffnung, dass REWE dauerhaft und umfassend mit Gewissen handelt, verbleiben wir


mit freundlichen Grüßen Im Auftrag


Sven Garber










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PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.
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