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Neuer MKS-Fall in Großbritannien

Die Landwirte in England müssen fassungslos erleben, wie wiederum ihre Tiere getötet werden; sie sind entsetzt und wütend über den leichtfertigen Umgang mit dem hochpathogenen MKS-Virus im nationalen Referenzlabor. In einem zweiten Rinderbestand in der Schutzzone ist der am 06.08.07 festgestellte MKS-Verdacht heute bestätigt worden, die sofortige Tötung der Klauentiere begann jedoch schon vor der Bestätigung (siehe unten stehenden Artikel). Unterdessen verharmlost Herr Prof. Dr. Mettenleiter die Situation und beharrt weiterhin auf sofortiger Tötung als einziger Maßnahme zur Eindämmung des Seuchenausbruchs.
Lesen Sie mehr hierzu im nachfolgenden Stern-Interview von Rüdiger Braun.




Und hier die oben erwähnte Meldung von Vetion:

Neuer MKS-Fall in Großbritannien

In Großbritannien ist die Maul- und Klauenseuche (MKS) auf einem zweiten Hof festgestellt worden, wie Umweltminister Hilary Benn am Dienstag dem Rundfunksender BBC mitteilte. Die britische Veterinärbehörde werde das positive Testergebnis in Kürze offiziell bekannt geben. Der betroffene Hof liegt in der bereits gesicherten Zone südwestlich von London. Mit der Tötung der rund 50 betroffenen Tiere wurde bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Verdachts auf MKS begonnen. Unterdessen geht die Suche nach der Infektionsquelle weiter. Zum einen besteht der Verdacht, dass das Virus aus einem nahe gelegenen Labor entwichen ist, das MKS-Impfstoff herstellt. Zum anderen äußerte Umweltminister Hilary Benn die Vermutung, die schweren Überschwemmungen in der Region im vergangenen Monat könnten zum Ausbruch der Seuche beigetragen haben. "Das ist eine der Möglichkeiten, die wir untersuchen", sagte Benn dem Fernsehsender Channel 4. Der Bauernhof in Surrey sei ebenfalls überflutet gewesen. Für die britische Milch- und Fleischwirtschaft bedeutet die Verhängung des EU-Importverbots für britische Milch- und Fleischprodukte, lebende Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen Verluste von umgerechnet bis zu 15 Millionen Euro wöchentlich. Großbritannien steht bis heute unter dem Eindruck des schweren Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche im Jahr 2001, der die einheimische Wirtschaft umgerechnet 11,9 Milliarden Euro kostete.

(Quelle: Vetion, 07. August 2007)



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