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Presse-Einladung



















Presse-Einladung zum Auftakt der neuen PROVIEH-Kampagne "Bauernhahn statt Turbohuhn"

Kiel, 20.05.2010

4 Hennen und 1 Bauernhahn in jeden Garten

"Wer glückliche Hühner will, muss sich selbst darum kümmern." Mit diesem provokanten Motto startet der Nutztierschutz-Verband PROVIEH am Donnerstag, dem 27. Mai 2010 eine bundesweite Kampagne zur artgerechten Hühnerhaltung und Zucht. Auf dem Hof von Bauer Niels Odefey in Uelzen (OT Mehre 1) ist ab 15:00 Uhr zu erleben, was Hühner wirklich glücklich macht. Versetzbare Ställe für eine artgerechte Freilandhaltung werden vorgestellt, die sich sowohl für die gewerbliche als auch die private Nutzung eignen. Auch wird im hofeigenen Eichenwald eindrucksvoll gezeigt, dass sich die ursprünglichen Dschungelvögel erst im dichten Gebüsch richtig wohl fühlen.

"Wir dürfen unsere Hühner nicht länger der Industrie überlassen.", begründet Prof. Sievert Lorenzen, der Vorsitzende von PROVIEH, die neue Kampagne. Auch in der Biohaltung müsse dem Druck nach immer größeren Tierbeständen widerstanden werden. Es sei ein Armutszeugnis für die Biobranche, dass sogar dort der Einsatz von überzüchteten Turbohühnern noch an der Tagesordnung ist. An den über 40 Millionen sinnlos vernichteten Küken pro Jahr hätten auch Biobetriebe ihren Anteil. "Herr Odefey geht bei der Hühnerhaltung weit über die Bio-Richtlinien hinaus. Er leistet Pionierarbeit für den Nutztierschutz.", lobt der Zoologe Lorenzen den NEULAND-Bauern und seine Unterstützung für die Kampagne. Odefey zeige, dass Hühnerglück wirtschaftlich machbar sei.

Gegen den Boom neuer Hühnermastanlagen regt sich bundesweit massiver Protest. Die Kampagne von PROVIEH will Alternativen zur industriellen Intensivhaltung und zu den qualvoll überzüchteten Turbohühnern aufzeigen. "Bürgerinitiativen und Kommunalpolitiker sollen erfahren, welche besseren Möglichkeiten es für die Bauern vor Ort gibt, statt Lohnmäster für die Geflügelindustrie zu werden. Viele Menschen halten lieber selbst Hühner als zu den Produkten unglücklicher Industriehühner zu greifen. Wir wünschen uns vier Hennen und einen Bauernhahn in jeden geeigneten Garten."

Pressestelle
Küterstraße 7-9
24103 Kiel
Tel. 0431. 24 82 80, www.provieh.de, info@provieh.de

Ansprechpartner: Stefan Johnigk, Tel. 0157 0301 0443

Anfahrt zum Hof Odefey: Die B 71 von Uelzen Richtung Salzwedel östlich von Uelzen hinter dem Ortsteil Groß Liedern nach rechts verlassen ins "Windfeld". Nach ca. 1 km links in die Mehrer Straße, der Hof liegt nach ca. 800 m auf der rechten Seite.





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PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.
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